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Was ist ein Therapiehund?

Ein Therapiehund ist ein gut sozialisierter Hund, mit besonders hoher Toleranzschwelle und einer spezifischen Ausbildung.


Es kommt häufig vor, dass Therapiehunde mit Assistenzhunden verwechselt werden. Im Gegensatz zu diesen, welche als ständige Begleithunde für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen eingesetzt werden, werden Therapiehunde als Haushunde gehalten und gezielt zur Therapie eingesetzt.

 


Therapiehunde werden gezielt eingesetzt


Das Therapiehundeteam (=Hundeführer plus Hund) arbeitet mit den Möglich
keiten der tiergestützten Therapie in verschiedensten
Einrichtungen, wie Seniorenheimen, Schulen oder Kindergärten,  überall dort, wo der gezielte Einsatz des Therapiehundeteams Förderung von physischen-, psychischen- und kognitiven Fähigkeiten verspricht.


Therapeutin auf vier Pfoten

Am Anfang steht das Kennenlernen im Vordergrund. Ein Hund reagiert ganz anders auf Menschen. Exit begegnet den Kindern, ohne über ihr Aussehen oder eine eventuelle Behinderung zu urteilen, und das ist es, was den Kindern Selbstvertrauen und –bewusstsein schenkt .Es ist wichtig zu wissen, welches Ziel man verfolgt und wie man mit den Kindern dieses Ziel erreichen will: Ob sie, begleitet von Exit, spazieren gehen sollen, um soziale Ängste zu überwinden, ob Spiele mit dem Hund gezielte Förderungen sind und die Motivation, diese auszuführen, wesentlich höher ist als Übung oder Gymnastik.


Exit kann aufkommende Aggression im Vorhinein spüren (vergleichbar mit Epilepsiehunden, welche einen Anfall bereits 15 bis 45 Minuten vorher spüren können).


Weiters ist zu erwähnen, dass es wissenschaftlich belegt ist, dass der Kontakt mit dem Hund (Streicheln oder auch bloß die Anwesenheit eines Hundes) beim Menschen eine Puls-, Herzfrequenz- und Kreislaufstabilisierung bewirkt. Es werden sogenannte „Glückshormone“ ausgelöst, die das Schmerzempfinden lindern und das Wohlbefinden erhöhen.